Aua! Die Sandmücke auf Mallorca ist jetzt wieder aktiv

Gerade in der Abenddämmerung am Strand kommen sie zu tausenden heraus. Die kleinen, aber fiesen Sandmücken auf Mallorca:

Berüchtigt unter den Mücken auf Mallorca sind die zur Unterfamilie der Sandmücken gehörende Phlebotomus perniciosus. Sandmücken haben es nicht nur auf unser Blut abgesehen, sie hinterlassen ihren Opfern im Gegenzug manchmal noch Krankheitserreger. Und zwar auch auf Mallorca, wo sie auch „Beata“, nach der mallorquinischen Heiligen Catalina Tomas heißt. Zwei Millimeter groß mit feinen Flügeln, beiger Körper und schwarzen Knopfaugen – Sandmücken sehen nicht so aus, als könnten sie Angst und Schrecken verbreiten. Doch sie sind nicht nur klein, sondern auch gemein, vor allemim Mittelmeerraum. Denn dort haben die kleinen Blutsauger eine tödliche Infektionskrankheit im Gepäck: Leishmaniose.

Sandmücke Mallorca

Auch wenn in Deutschland selbst keine Gefahr besteht, gilt das nicht für Länder weiter im Süden. „Die meisten gehen da viel zu unbedarft ran“, so der Parasitologie Michael Naucke. Vor allem, wer ein Kleinkind unter drei Jahren habe, solle auf  Mallorca besonders achtsam sein, vor allem am Strand in der Dämmerung. Denn speziell für die Jüngsten könne Leishmaniose besonders lebensbedrohlich sein.

Generell sollten Reisende sich präventiv die Sandmücken vom Leibe halten, um eine Ansteckung zu vermeiden. Das heißt: Auf eine flächige Körperbedeckung achten oder einen ordentlichen Schuss Mückenschutzmittel verwenden, am besten mit den Wirkstoffen Icaridin oder IR3535. Damit, so Naucke, habe man fünf bis sechs Stunden Ruhe vor den knopfäugigen Blutsaugern.

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