Auswandern nach Mallorca: Die 5 größten Fehler, die Du vermeiden musst

Wer kennt es nicht: Da sitzt man am Strand im Urlaub, die Arbeit und die Heimat sind fern, der Cocktail prickelt und die Sonne scheint. Und im Bauch kribbelt es auch, weil Sonne, Urlaub und Alkohol Lust aufs Flirten und neue Kontakte macht. Aber der Rückflugtag naht gnadenlos und mit jedem Tag fragt man sich mehr, ob man nicht wirklich alles falsch gemacht hat im Leben.

Könnte man nicht bleiben? So wie der coole Mark mit seiner Surfschule? Mario mit dem Fahrradverleih? Tanja mit ihrem Nagelstudio? Man müsste es doch einfach nur wagen!

So oder so ähnlich denken jährlich tausende von Mallorca Urlaubern und einige entscheiden sich dort am Strand, Bier in Hand, es tatsächlich auch zu versuchen. Und so bleiben sie. Erstmal.

Was aber sind die 5 größtenFehler, die man als Spontan-Auswanderer machen kann?

Auswandern mallorca

Fehler 1.) Deutsch ist doch keine Weltsprache

Wer im Ausland lebt, ist Ausländer. Auch Deutsche. Sie glauben es oft nicht, sind es aber. Und stellen dann schnell fest, das man in Spanien nicht mit Deutsch durchkommt, nur weil an der Playa Schnitzel kein Fremdwort ist. Mangelnde Sprachkenntnisse sind daher der Fail-Grund Nummer eins, wenn es nicht klappt. Und um eine Fremdsprache zu lernen, sind 6 Monate mindestens erforderlich, auch mit Crash-Kursen.

Fehler 2.) Europa ist nur offen für Touristen

Wer sich ernsthaft in Spanien niederlassen will, der hat eine Menge Rennerei vor sich: Nur umziehen, wie einem die „Niederlassungsfreiheit“ der EU suggeriert, geht nämlich nicht. Man braucht ALLES wieder neu: Steuernummer, Sozialversicherung, Berufsnachweise, Gewerbeanmeldung, Konto, Krankenversicherung.

Und: Deutschland läßt einen auch nicht gerne gehen. Die Finanzämter daheim sind besonders bei Firmeninhabern und Selbstständigen fies und verlangen sogar eine „Wegzugssteuer“ für Landesflüchtige. Abgesehen davon, das man sich überall auch noch abmelden muss. Wer Arbeitslosengeld oder Hartz 4 bezieht, der hat es nochmal schwerer. Urlaub auf Staatskosten, das ist Neidfutter pur und deshalb ein No-Go.

Daher: Fail-Grund Nummer 2 ist es, den bürokratischen Aufwand des Auswandern zu unterschätzen.

Fehler 3.) Am richtigen Ort zur falschen Zeit: Die Saison

Selbst wer sich nicht zu schade wäre, an der Playa Touristen in die Diskos zu schieben, stellt schnell fest, das im September der Spuk vorbei ist. Da stellt niemand mehr ein. Alle freuen sich auf die Nebensaison, das Geld ist verdient und die ersten Hilfskräfte verlassen schon wieder die Insel. Wer im Spätsommer bleiben will, muss schon qualifiziert arbeiten können: Bootsbauer, Handwerker, Marketing… Wer nur Würstchen umdrehen kann, ist jetzt falsch hier.

Fail-Grund drei daher: Zu spät gewesen für die Saison. Optimal kommt man im Februar auf die Insel und fängt an zu suchen. Ab September ist die Saison gelaufen.

Fehler 4.) Schokolade schmilzt in der Sonne. Geld auch.

Wer auf Mallorca neu anfängt, ist oft erstaunt, wie flott hier der Euro verdampft. Leben im Hostel, oft ausgehen, die langen Tage, Taxi und Busfahrten, Gebühren… Und daheim laufen die Rechnungen ja erstmal auch weiter für Wohnung, Nebenkosten und den Raten für den Großbildfernseher.

Fail-Grund vier: Trockenlaufen. Und zwar richtig. Wäre der Geldbeutel ein Motor, würde man es Kolbenfresser nennen.

Fehler 5.) Bei Mutti war doch alles besser

Spätestens wenn einen der Alltag hier einholt, merkt man: Die Löhne sind mies, der Winter ist kaltnass, Arbeit suchen ist schwer, die Bürokratie nervt und der Sommerflirt hat gerade geheiratet. Man will HEIM.

Fail-Grund 5 deshalb: Heimweh. Welches dann auch schon wieder eine Art Fernweh ist.

Aber: Man es kann ja nochmal versuchen. Jederzeit.Und eine Erfahrung wert war es immer…

Bis nächstes Jahr dann, Auswanderer!

 

 

 

 

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