Feinstaub: Wie Palma seine Bürger in den Wahnsinn treibt

Es regnet so gut wie nie auf Mallorca. Zumindest nicht Wasser. Was bei uns von Himmel regnet, ist Staub. Wüstensand aus Nordafrika. Und anderer Dreck. Viel davon. Der legt sich dann gemütlich zu dem Straßenstaub, der aus Dieselruß, Bremsabrieb, Kupplungsstaub, getrocknetem Hundekot, Kippenasche und Pollen besteht.

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Aber Palma ist eine starke und mächtige Stadt und hat seine hocheffiziente EMAYA in den Kampf geschickt: Mit Laubbläsern. Volle Pulle druff. Auf den Staub. Damit er nicht nur auf den Straßen liegt, sondern auch in der Luft schwebt. Und sich dann in Wohnungen, auf Autos, in Kinderwägen und den tränenden Augen der Bewohner wiederfindet. In seiner vollen toxischen Zusammensetzung und Wirkungskraft.

Bereits morgens um 7 kommen die Ghost-Buster der EMAYA aus ihren Löchern und blasen, was das Zeug hält. Feststoffe werden vor den Straßen-Staubsauger gepustet, der mikroskopisch feine Rest legt sich gleichmäßig über alles, was eine Oberfläche hat. Und sorgt für Husten, Tränen und Staubschleiern auf den Möbeln.

 

 

 

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