Hürzeler Radsport Mallorca: Marcel Iseli fährt 7800 km von Moskau nach Peking

Der Radsportvermieter Max Hürzeler ist nicht nur mit 12 Stationen auf Mallorca vertreten, sonder auch in ganz Europa bekannt durch seine oft Touren-Angebote. Der Anbieter mit Mallorca Schwerpunkt organisiert Radsport-Ferien auf der halben Welt. Jetzt soll es 7800 km von Moskau nach Peking gehen.

Marcel Iseli, Miteigentümer von Hürzeler Bicycle Holidays , organisiert nun eine Radreise für Hartgesottene. 25 Teilnehmer getrauen sich und starten heute ihre Tour zum Platz des Himmlischen Friedens. Er nennt diese Tour sein bisheriges Meisterstück und rechnet durchaus mit Problemen und Herausforderungen: «Wenn alles rund läuft, wäre ich enttäuscht», sagt er vor dem Start in ein einmaliges Abenteuer. Schliesslich sollen die Teilnehmer etwas zu berichten haben. «Wo es Probleme gibt, da entstehen Geschichten», sagt Iseli.

Planung ist alles

Drei Jahre dauerten die umfangreichen Tour-Vorbereitungen, bis der Starschuss gegeben werden konnte: «Nur mit dem Fahrrad kann man aktiv alle Sinne ansprechen und zugleich sportlich aktiv sein», sagt er. Zudem reizt das Unbekannte. «Der Osten ist für viele Westeuropäer Terra Incognita», sagt Iseli, «nur wenige kennen zum Beispiel die Vielseitigkeit eines riesigen Landes wie Russland mit all seinen Völkern und Kulturen.»

Die Reise führt die Radsportler durch sieben Zeitzonen entlang der Zarengold-Eisenbahnlinie. Was sind das menschen, die eine solche Abenteuerreise auf sich nehmen? «Es sind radsportbegeisterte Hobbyfahrer», sagt Iseli, «einige stehen mitten im Berufsleben, andere nutzen den Trip, um auszusteigen, um ihre Pension einzuleiten. Ein Arzt hat sogar seine Praxis aufgegeben», erzählt Iseli. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer liegt bei über 50 Jahren. «Alle sind noch fit und neugierig», sagt Iseli. 4 Frauen, 21 Männer und 3 Begleitpersonen nehmen die 80-tägige Reise unter die Räder.

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Begleitet wird die Gruppe um Marcel Iseli  von zwei Luxus-Reisebussen. Diese führen den Proviant, Kleidung, Ersatzteile und über 10’000 Liter Wasser mit, haben eine Küche, sanitäre Anlagen, Waschmaschinen, Schlafplätze, eine Velowerkstatt und das Radlager. «Die Strasse und die Busse werden für eine Zeit unser Zuhause sein», sagt Iseli. Nur rund alle 1200 Kilometer kommt die Reisegruppe an einer grösseren Stadt vorbei. Dort gönnt man sich ein Hotelbett und einen Ruhetag. Die täglichen Etappen betragen rund 120 Kilometer.

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