Kiffen die eigentlich alle? Canabis-Konsum auf Mallorca

Wer Abends durch die Altstadt Palmas läuft, kann es kaum überriechen: Der Geruch von Haschisch. Auf Mallorca wird praktisch überall offen gekifft, in den Kneipen und Straßenkaffees wundert sich auf Mallorca niemand über den Geruch von Marihuana und selbst in Anwesenheit der Policia Local kommt keine Nervosität auf. Hier rauchen wirklich alle – egal aus welchen Berufs- oder Einkommensklassen. Auf Mallorca ist kiffen ein Massenphänomen: Anwälte, Ärzte und Lehrer sind ebenso dabei wie Kellner, Taxifahrer und Studenten.

Kleingärtnerei mal anders

Auf der Lieblingsinsel der Deutschen gibt es sogar eigene Canabis-Clubs, die gemeinsam Haschisch für den gemeinsamen Eigengebrauch anbauen und an ihre Mitglieder Samen ausgeben. Es gibt auch Reihe von Wild-Anbauern (Growern), die allerdings nicht vor der Polizei Angst haben, sondern vor Wilderern

Guerilla-Grower fürchten Teenager

Im Herbst kommen immer ganze Trupps von Jugendlichen vom Festland nach Mallorca, die hier nichts anderes machen, als wilde Hanfplantagen zu suchen und abzuernten. Vor denen muss man hier als Guerilla-Grower mehr Angst haben, als vor der Polizei, sagt augenzwinkern ein Freiland-Anbauer.

legalisierung-marihuana

Kein Wunder: Spanien hat seine Drogengesetze über Jahre hinweg allmählich gelockert und darf sich heute in Bezug auf Drogen als eines der liberalsten Länder Europas – wenn nicht der Welt – bezeichnen. In Spanien ist es zwar verboten, Cannabis zu verkaufen, zu vermarkten, aus kommerziellen Zwecken anzubauen oder in der Öffentlichkeit zu rauchen. Privater Konsum und Anbau zum Eigengebrauch sind jedoch gestattet und auch in Kneipen schaut niemand streng, wenn man sich einen dreht.

Konsumenten von Canabis können also auf Mallorca sehr entspannt sein: Wer nicht mit der leichten Droge handelt oder sie eindeutig kommerziell anbaut, hat seine Ruhe und kann ungestört seinem Rauchvergnügen nachgehen.

 

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