Longboarding Mallorca – Surfen auf Asphalt

Für viele Menschen – egal ob Studenten, Jugendliche oder Famili­enväter – stellt das „lange Skateboard“ eine gute Alter­native zum Fahrrad dar. Das Gefährt ist bestens geeignet für längere Fahrten auf ebenem Untergrund wie etwa Asphalt.

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Longboard statt Auto oder Rad

Immer weniger Menschen in Europa fahren Auto. Besonders junge Menschen sehen im Auto nicht mehr das Statussymbol, das es mal war und scheuen die hohen Kosten und den Ärger mit fehlenden Parkplätzen. Und während früher Städte praktisch um das Auto herum geplant wurden, ist heute der moderne Stadtplaner eher darauf aus, Radwege anzulegen, Fußgängerzonen zu errichten und Parkplätze wieder zu Parks umzuwandeln.

Dieser Trend hat nicht nur dem Fahrrad ein gigantisches Revival beschert, auch das Skateboard ist wieder ganz groß im kommen, und zwar nicht in Form der kleinen, klackernden Spaßbords der Jugendlichen, sondern in Form großrädriger Straßensurfbretter, dem Longboard.

Longboards sind erheblich länger als normale Skateboards und haben deutlich größere Räder, die darauf ausgelegt sind, bei hohen Geschwindigkeiten komfortabel abzurollen. Es geht bei Longboards um Fahrkomfort und Geschwindigkeit.

Die stylischen Bretter sind keinesfalls eine Domäne von Jugendlichen, wie man an den Strandpromenaden Mallorcas sehen kann. Da ist jede Altersgruppe dabei und vor allem Männer um die 40 scheinen besonders viel Spaß an den Gleitern zu haben. Kein Wunder: Denn genau diese Männer waren von rund 25 Jahren diejenigen, die als Kids auf den ersten Rampen und Halfpipes unterwegs waren und sich nicht vor dem Balanceakt auf dem Brett fürchten.

„Früher war das unser normales Fortbewegungsmittel und Freizeitbeschäftigung“ sagt Roman Kneef. „Für die Halfpipe sind wir jetzt zu oll, aber wieder auf dem Brett durch die Stadt zu fahren, ist einfach schön und vor allem praktisch.“ Schließlich kann man das Brett jederzeit bei Bedarf aufnehmen und tragen. Und anketten ist auch nicht notwenig, weil man es einfach überall dabei hat.

Wo gibt es die besten Longboards auf Mallorca?

Die mit Abstand erste Adresse für High-End Decks, Räder und Achsen ist der Skateshop Devil8 an der Placa Mayor in Palma. Der Laden, der auch ein eigenes Modelabel vertreibt existiert seit 25 Jahren und veranstaltet monatliche Events. Ab Sommer 2016 ist auch eine Longboard-Schule geplant. „Immer mehr Leute wollen sich ans Longboard wagen, fürchten sich aber einfach alleine loszulegen“. Daher wird nun regelmäßig gemeinsam an der Strandpromenade und in Portixol geübt.

Sind Longboards legal auf Mallorca?

Doch wie steht es um das Longboard im Straßen­verkehr? In der Praxis kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Longboardern, welche auf Straßen Autos oder auf Gehwegen Passanten behindern. Die Rechtslage ist etwas unklar, auf jedem Fall haben Longboards auf Straßen rein offiziell nichts zu suchen. Sie werden als Sportgerät eingestuft und können auf Radwegen, in Parks oder auf dem Gehweg verwendet werden, solange man sich so verhält, das niemand beeinträchtigt wird.

In der Praxis werden Longboards oft auch auf Straßen gefahren, rein rechtlich ist das aber nicht erlaubt. Also da besondere Vorsicht walten lassen.

Longboards sind auch bei den Mädchen populär:

Immer mehr Mädels trauen sich auf die langen Bretter, da diese eleganter und einfacher zu fahren sind als die nervösen kleinen Decks der Jungs, die damit vorwiegend lautstark Kunststücke üben.

Auf Facebook gibt es eine eigene Fanpage für die „Girls on Longboards

Was kostet ein gutes Longboard auf Mallorca?

Wer gerade anfängt, sollte sich durchaus erst ein gutes Mittelklasse-Brett von Devil8 zusammenstellen lassen. Je nach Ausführung sind dann zwischen 180 und 250 Euro auszugeben.

 

 

 

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