Mallorca – diese deutschen Start-ups arbeiten auf der Insel

Von der einstigen Putzfraueninsel hin zu einer der beliebstesten Insel der Deutschen – Mallorca hat in den letzten 30 Jahren eine enorme Wandlung hingelegt. Viele Deutsche haben dort ihren Wohnsitz und auch einige Gründer sind dem Charme erlegen und haben ihr Start-up einfach dort gegründet und aufgebaut.

Kathedrale in Palma

Der Deutschen liebste Insel ist und bleibt seit Jahren Mallorca. Neben Traumstränden und dem meist immer guten Wetter entwickelt sich auf der Insel derzeit eine aufstrebende Start-up Szene. Gründ hierfür sind die internationalen Kontakte, regelmäßige Flugverbindungen nach ganz Europa, beste Kontakte zur Tourismusindustrie, einen Technologiepark im Norden Palmas (Parcbit) und zahlreiche gut ausgebaute Co-working Spaces. Schlussendlich dürfte auch die vermutlich gute Work-life Balance dazu beitragen, dass neben Spaniern auch einige Deutsche ihr Unternehmen wenigstens teilweise von der Insel führen und dort ihr Business aufbauen.

 

ezebee Website

ezebee.com ist eine Plattform und Vertreibsbasis für kreative Kleinunternehmer und Freiberuflern weltweit, die im Internet Präsenz zeigen wollen und ist damit eine Mischung aus Pinterest und Etsy, aber im Gegensatz zum US-Vorbild können die hier gezeigten Produkte erworben werden. 200.000 Mitglieder habe die Plattform nach eigenen Angaben, davon seien 150.000 aktive Verkäufer. Julia Emmert ist Gründungsmitglied, Anteilseignerin und Marketing-Chefin. Die Idee zu Ezebee kam ihr gemeinsam mit Ossian Vogel. Der gründete das Start-up 2012 gemeinsam mit Frank De Vries. Das Marketing sitzt von ezebee agiert von Mallorca aus.

 

Casafari

Casafari ist ein datengetriebener Markplatz für Eigentum und Zweitwohnsitze. Wer also auf den Balearen nach einem schönen Domizil im höheren Preissegment sucht, ist bei Casafari des Gründerteams Nils Henning und Mila Sukhareva richtig. “We technology to make the process of finding, buying, selling, or renting a holiday property intelligent and seamless for real estate professionals and private people”, heißt es auf der Seite. Launch der Seite war 2015.

 

1ClickTrip

 

1ClickTrips ist eine voll digitale Reiseagentur für Geschäftsreisende. Geschäftsreisende reisen zu Terminen, um dort Geschäfte abzuschließen. Reisen ist nicht das Ziel, sondern nur das Mittel zum Zweck. Das Unternehmen liefert vollständige Reisepläne, fertig zum Buchen und mitnehmen. “Geschäftsreisende erfassen einfach ihre Meeting Termine, den Rest erledigt 1ClickTrips”, verspricht Gründer Rüdiger Gros. Das Geschäftsmodell basiert auf Einnahmen aus einem Freemium Modell für sporadische Nutzer oder einem Fixkostenbetrag für umfangreichere Features.

Das Gründerteam besteht aus Sascha und Rüdiger Gros – Neffe und Onkel. 1ClickTrips ist ein Spin-Off der Efexcon AG in der Schweiz. Aktuell ist 1ClickTrips ein Projekt, das vor zwei Jahren gestartet wurde und in 10/2016 live gehen wird.

Die ersten Schritte hat das Unternehmen beim staatlich geförderten Startup-Bit Wettbewerb im Parcbit (Start-up- und Gründerzentrum in Palma/Mallorca) gemacht. “Über diesen Weg haben wir dann auch Zugang zu relevanten staatlichen Förderstufen und den staatlich geförderten Tourismusinstituten in Barcelona und Madrid bekommen”, sagt Gros.

 

JobMapp

JopMapp startete im Mai 2015 und ist ein mittlerweile international agierender Online-Markplatz für lokale Services rund um das Haus wie Handwerker, Elektriker, Gärtner und weitere Dienstleister. Das Unternehmen der drei Gründer, die bereits seit einigen Jahren auf der Insel leben, Fabian Roschig, Wieland Lindenthal und Christian Bolz, verbindet die Serviceanbieter mit ihren Kunden über Pushnachrichten in Echtzeit und standortbasiert. Als Referenzen kann dieser auf die Kommentare und Bewertungen zurückgreifen, die frühere Vergeber von Minijobs zu dieser Person abgegeben haben.

Die Serviceanbieter definieren dabei jeweils die Kategorie, in der sie ihre Services anbieten sowie ihren möglichen Aktionsradius. “Der gesamte Selektionsprozess basiert auf den Pushnachrichten und somit bieten wir Problemlösungen in wenigen Minuten”, sagt Roschig. Die Serviceanbieter zahlen pro Lead wenn Sie ein Angebot abgeben wollen. Bereits wenige Monate später fand der nationale Launch in Spanien statt, ebenso wie in Mexiko City.

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