Mallorca lernt nicht: Es gibt Müllsortieranlagen!

Nun ist es auch in Palma soweit: Statt moderne Müllsortieranlagen einzuführen, die automatisch und in Hintergrund Müll und Wertstoffe trennen können, baut nun Palma wie Deutschland auf den „Joghurtbecherauswascher“:

Bald sollen auch die Einwohner Palmas ihren Müll daheim trennen und dann geregelt in mobile, getrennte Müllbehälter einwerfen. Das ist aber leider alles quatsch aus den 90ern.

Müllsorteieranlage

Denn dieses Konzept ist bereits im ordentlichen Deutschland ein kompletter Irrweg: Heute können Müllsortieranlagen den Job besser, schneller und zuverlässiger erledigen als alle menschlichen Mülltrenner dieser Welt. Sogar der Inhalt der in Deutschland so verfluchten gelben Säcke landet übrigens längst dort. Die ganze Trennerei ist also für die Katz. Komplett.

Wikipedia reicht für diese Information völlig:

„Abfalltrennungsanlagen[3] (z. B. SORTEC 3.1) erlauben die vollautomatische Abfalltrennung des nicht vorsortieren Hausmülls in mehrere wiederverwertbare Fraktionen und eine nicht weiter verwendbare Restfraktion.

Sie können die Belastung durch Deponien, Abgase der Müllverbrennungsanlagen und die unökonomische getrennte Abfuhr verschiedenfarbiger Sammeltonnen reduzieren, vorausgesetzt, es finden sich Absatzmöglichkeiten für die Fraktionen. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sprach sich im Jahr 2007[4] für eine Abschaffung des Dualen Systems aus. Neben der auch beim DSDerfolgten „energetischen Wiederverwendung“ (Verbrennung) eines großen Teils des getrennt gesammelten Verpackungsmülles bildet die sortenreine Trennung und Wiederverwertung eine sinnvolle Alternative.

Unabhängig von den bestehenden deutschen Sonderregelungen bei der Entsorgung des Verpackungsmülles fordern Europäische Richtlinien, insbesondere die Abfallrahmenrichtlinie, die in Deutschland im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz umgesetzt wurde, eine weitgehende Mülltrennung und Wiederverwertung, die sich nur über Abfalltrennungsanlagen umsetzen lässt.

Moderne automatische Abfalltrennungsanlagen können den Müll sortenreiner trennen, als dies dem Menschen möglich wäre. Sie haben zudem den Vorteil, dass nicht wie bei manueller Müllsortierung Menschen einer Gefährdung durch Krankheitserreger wie z.B. Pilzsporen, gefährliche Stoffe und eine belastende Arbeitsumwelt ausgesetzt werden müssen.“

 

 

 

 

 

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