Palma jubelt: Schon 2096 lohnt sich der Kongress-Palast!

Die Entscheidung, wer Palmas Kongresspalast sowie das angeschlossene Hotel betreiben wird, ist endlich gefallen: Im öffentlichen Vergabeverfahren hat der Hotelkonzern Meliá das Rennen gemacht. Er hatte dem Konsortium das beste Angebot unterbreitet, wie am Freitagvormittag (14.10.) auf Mallorca nach Öffnung der Umschläge mit den Bewerbungen bekannt wurde. Das Mindestgebot lag bei einer Pacht von 1.558.000 Euro jährlich sowie einer Gewinnbeteiligung von fünf Prozent. 

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Nachdem der Hotelkonzern Hotusa laut Mallorca Zeitung wegen Formfehlern von der Bewerbung ausgeschlossen worden war, verblieben nur noch die Konzerne Meliá und Barceló im Rennen. Es handelte sich bereits um die sechste Ausschreibung. Die fünf vorherigen waren in den vergangenen Jahren alle aus unterschiedlichen Gründen gescheitert.

Der Bau, der inzwischen mehr als 135 Millionen Euro Steuergelder (zuzüglich bisher noch strittiger und offener Folgekosten von bis zu 5 Millionen Euro) gekostet hat, könnte sich also doch noch lohnen. In bereits 80 Jahren könnte der erste Euro Gewinn eingefahren werden, wenn nicht bis dahin Zinsen, Inflationsbereinigungen, Wartungsarbeiten, Rechtsstreitigkeiten oder andere Kosten nachträglich auf der Abschlussrechnung stehen. Was ziemlich wahrscheinlich ist, zeugen doch bereits heute Rostflecken und abgefallene Fassadenteile von der eher nicht auf diese Laufzeit ausgelegte Bauqualität des Neubaus.

So zeigt uns die Politik endlich wieder einmal, das sich Investitionen lohnen können! Glück auf, wir freuen uns das Jahr 2096!

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