Balearen-Regierung will Ferienvermieter auf airbnb besser kontrollieren

Die Balearen-Regierung will mit neuer Regelung den Ferienvermietungsmarkt besser kontrollieren. Durch Portale wie „airbnb“ hat sich die Anzahl der privaten Ferienunterkünfte auf Mallorca in den letzten zwei Jahren verdreifacht. Um Steuerhinterziehung und der Invasionen von privaten Wohnanlagen entgegenzuwirken, werden die Kontrollmaßnahmen nun verschärft.

Mallorca

In Zukunft müssen Besitzer, die ihre Immobilie an Touristen vermieten, der Polizei täglich Bericht erstatten und sie über jeden Gästewechsel informieren. Genauso wie Hotels und angemeldete Apartments, müssen nun also auch Eigentümer von Chaltes und Ferienhäusern die Polizei täglich auf dem Laufenden halten.

Zurzeit gibt es in Mallorca rund 9300 registrierte touristische Immobilien. Die Dunkelziffer liegt aber um ein Vielfaches höher. Alleine auf den sechs großen online Portalen sind bereits über 77.000 Ferienvermietungen angemeldet.

Aufgrund der derzeitigen Gesetzeslage ist dies möglich. Nicht nur, dass Steuerhinterziehung momentan begünstigt wird, sondern auch dass private Wohnanlagen an Touristen vermietet werden, ist vielen Bewohnern ein Dorn im Auge. Außerdem sind die Preise vieler Unterkünfte drastisch angestiegen, was sich beispielsweise negativ auf die Hotellerie auswirkt. Die neue Regelung soll diese Lücke nun schließen und dient der Sicherheit und Kontrolle. Die Änderung wird in den kommenden Monaten in das Tourismusgesetz übernommen.

 

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