Sonnenschutzkleidung- Hilft sie gegen Mallorca-Akne?

Mallorca-Akne: Wirksamer Schutz vor Pusteln und Juckreiz

Sonnenbrand kennen die meisten. Manche sprechen aber besonders stark auf die ultraviolette Strahlung der Sonne an: Ihre Haut reagiert mit Pickeln, der sogenannten Mallorca-Akne. Was dagegen hilft, welche Hausmittel wirken und wie man vorbeugen kann: Lifeline klärt auf.

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Die Mallorca-Akne ist eine Form der Licht- oder Sonnenallergie, wie die Überreaktion der Haut umgangssprachlich genannt wird. In Wirklichkeit handelt es sich bei der 1972 entdeckten Symptomatik nicht um eine Allergie, sondern eine sogenannte Lichtdermatose beziehungsweise ein Sonnenekzem.

Die Sonnenakne oder Acne aestivalis entsteht, wenn sich Menschen lange Zeit in die Sonne legen, ohne ihre Haut vorher an UV-Strahlung gewöhnt, sprich einen gewissen Lichtschutz aufgebaut zu haben. Der Name Mallorca-Akne ist dabei missverständlich – denn wo die übermäßige Sonnenexposition stattfindet, ist völlig egal.

Wer an Mallorca-Akne leidet, reagiert überempfindlich auf eine Kombination von Sonnencreme und UV-Strahlung. Anders als bei einer echten Akne bilden sich keine eitrigen Entzündungen. Dafür geht die Sommerakne mit quälendem Juckreiz einher.

Gefährliche Mischung aus Sonne und Fett

Die Mallorca-Akne oder andere Erkrankungen des „sonnenallergischen“ Formenkreises betreffen schätzungsweise 20 Prozent der Bevölkerung, vor allem Frauen. Die Dermatose entsteht meist aber erst, wenn zusätzlich zur Sonne Haut- oder Sonnencreme ins Spiel kommt.

Durch UV-Strahlung entstehen freie Radikale. Die reaktionsfreudigen Moleküle verbinden sich mit dem Hautfett aus den Talgdrüsen. Die dabei frei werdenden Substanzen aktivieren das Immunsystem, welches wiederum für die überschießende Reaktion der Haut verantwortlich ist – inklusive unangenehmer Symptome wie Knötchen, Quaddeln und Hautrötungen. Die Mallorca-Akne tritt überall dort auf, wo keine Kleidung die Haut bedeckt.

Mallorca-Akne: So läuft die Behandlung ab

Rezeptfreie, kühlende Kortisongels oder Antihistaminika lindern den Juckreiz bei Mallorca-Akne. Zusätzlich helfen diese Mittel auch direkt gegen die Pusteln. Denn sie unterbrechen die überschießende Entzündungsreaktion, die Ursache für die unschönen Pickel ist. Auf keinen Fall sollten Sie an der Mallorca-Akne herumdrücken oder dem Juckreiz nachgeben und kratzen. Das verschlimmert die Symptome nur.

Wer erste Anzeichen einer Mallorca-Akne an sich bemerkt, für den heißt es: sofort raus aus der Sonne und ab in den Schatten.

Gibt es auch Hausmittel gegen Mallorca-Akne?

Es gibt eine Reihe bewährter Hausmittel gegen Mallorca-Akne. Diese umfassen:

  • Kühlen – aber nicht zu stark! – tut bei Mallorca-Akne gut. Ein Kältepack oder kalte Umschläge sind sinnvoll.
  • Quarkwickel: Dazu streichen Sie kalten Quark auf ein sauberes Baumwolltuch und legen das Ganze auf die Hautbereiche, die betroffen sind. Dieses Hausmittel hilft übrigens auch gegen Sonnenbrand.
  • Heilpflanzen wie Hamamelis und Eichenrinde beruhigen die Haut bei Mallorca-Akne. Daraus einen Sud bereiten, abkühlen lassen, ein sauberes Tuch damit tränken und die betroffenen Hautstellen immer wieder damit abtupfen.
  • Kamillenextrakt lindert Mallorca-Akne. Betupfen Sie die betroffenen Stellen mit etwas verdünntem, kalten Extrakt. Kamille bekämpft auch die Entzündung.

Der Mallorca-Akne vorbeugen

Gerade Menschen, die wissen, dass sie auf intensive UV-Strahlung mit Ausschlag oder Akne-Pusteln reagieren, sollten ihre Haut bedächtig an die Sonne gewöhnen. Tabu ist, ob zu Hause oder in der Ferne, die intensive Mittagssonne. Das gilt nicht nur für sonnenempfindliche Menschen, sondern genauso für alle anderen, um Hautkrebs, Sonnenbrand und Sonnenstich vorzubeugen.

Sommerzeit- Hautkrebszeit?

„Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Besser nicht. Denn die Haut merkt sich, wenn sie zu viel Sonne und damit UV-Strahlung abbekommen hat und reagiert oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten mit ungesunden Veränderungen. So erkranken beispielsweise heutzutage fünfmal mehr Menschen an Hautkrebs als vor 30 Jahren. Davon sind schon lange nicht mehr nur Hochrisikopatienten wie rothaarige, hellblonde und blauäugige Menschen betroffen. UV-Schutz ist also unabdingbar, wenn man sich in der Sonne aufhält. Sonnencremes bieten allerdings nur bedingten Schutz. Denn die schädlichen Strahlen lassen sich von den meisten Cremes nicht aufhalten. Auf Dauer, so raten Experten, hilft nur entsprechende Sonnenschutzkleidung. Das gilt in besonderem Maße für Kinder. Aber auch Erwachsene tun ihrer Haut damit etwas Gutes.“

So und ähnlich alarmistisch lesen sich die Werbetexte der vielzähligen Anbieter von spezieller Sonnenschutzkleidung. Wenn man sich an den Stränden Mallorcas umsieht, scheint die Sorge um spätere Hautkrebserkrankungen auch zu greifen. Überall Kleinkinder in Voll-Strahlenschutz-Anzügen mit UV-Schutzhelm. Wir haben nachgefragt, was diese angeblich besondere Kleidung eigentlich bringt:

Kleidung schützt immer, egal aus was sie ist

Wer einmal mit T-Shirt die Frühsommersonne genossen hat oder sich über weiße Streifen untern Bikini ärgerte, weiß wovon gesprochen wird: Die Haut unter Kleidung bliebt weiß, weil dort wesentlich weniger UV-Strahlung ankommt. Das wissen Wüstenbewohner seit tausenden Jahren und kämen gar nicht erst auf die Idee, sich praktisch nackt der Sonne auszusetzen.

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